Archiv der Kategorie: Wissenswert

Tierheimbesuch ab 20.10.20

Liebe Tierfreunde,

aufgrund der aktuelle Situation haben auch wir ein paar Abläufe für Besucher unseres Tierheims neu geregelt:

  1. Bitte besuchen Sie uns nur, wenn Sie konkretes Interesse daran haben, ein Tier von uns zu adoptieren, oder zum Gassigehen kommen.
  2. Alle Gassigeher bitten wir, nach Möglichkeit vorab telefonisch einen Hund zu reservieren, und in jedem Fall draußen am Tor zu warten. Der Hund wird von unseren Mitarbeiterinnen dann zu Ihnen gebracht.

Selbstverständlich gilt weiterhin auch im Tierheim die gesetzlich vorgeschriebene Maskenpflicht. Achten Sie bitte auch auf mindestens 1,5 m Abstand zu unseren Mitarbeiterinnen und anderen Besuchern.

Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe, und bleiben Sie gesund!

Wir sammeln keine Spenden an der Haustür!

Wir sind darauf aufmerksam gemacht worden, dass in Bad Reichenhall eine Frau unterwegs ist, die an der Haustür klingelt und um Futterspenden für das Tierheim bittet. Diese Frau ist nicht in unserem Auftrag unterwegs und wir wissen nicht, was sie im Schilde führt. Bitte lassen Sie sie zu Ihrem eigenen Schutz nicht ins Haus und verständigen Sie ggf. die Polizei.

Einbruchserie in Tierheimen reißt nicht ab

Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern setzt 1.000 Euro Belohnung zur Ergreifung der Täter aus

Leider reißt die seit Ende Juni begonnene Einbruchsserie in Tierheimen nicht ab. Mehr als 20 Tierheime in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern sind inzwischen betroffen.
Der oder die Täter sind vor allem auf der Suche nach Bargeld und das in den Nachtstunden. Da normalerweise in keinem Tierheim große Bargeldbestände aufbewahrt werden und inzwischen auch alle Tierheime zur Vorsicht gemahnt wurden, ist das erbeutete Diebesgut meist weniger von Bedeutung als die mit den Einbrüchen verbundenen Sachbeschädigungen durch zerstörte Fenster und Türen, herausgerissene Tresore und verwüstete Büros. Glücklicherweise kamen bisher keine Tiere zu Schaden. Dennoch führen die Einbrüche natürlich beim betroffenen Tierheimpersonal und in den Nachbartierheimen zu Ängsten, Unsicherheit und Entsetzen.
„Einbrüche und Diebstahl sind generell eine Schande. Wenn davon jedoch karitative Einrichtungen betroffen sind, die ohnehin einen permanenten Kampf um ihre Finanzierung führen müssen wie unsere Tierheime, ist das noch verabscheuungswürdiger. Den gewissenlosen Verbrechern muss endlich das Handwerk gelegt werden“, so Ilona Wojahn, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern. Viele Tierheime befürchten, als nächstes an der Reihe zu sein und ergreifen Maßnahmen zur Sicherung und Überwachung ihrer Gebäude und Anlagen, was mit zusätzlichen, oft erheblichen Kosten verbunden ist.
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern, setzt nunmehr für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus. Sachdienliche Hinweise und Beweismittel zur Aufklärung der Einbrüche nimmt jede Polizeidienststelle entgegen oder können auch dem Bayerischen Landesverband gemeldet werden, der die Weitergabe an die Polizei gewährleistet.

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern, vom 17.09.2020

Katzenjammer auch am Weltkatzentag

Heute, am 8. August, ist Weltkatzentag. Und es ist höchste Zeit, gegen all das Katzenleid durch die unkontrollierte Vermehrung von streunenden Katzen durchzugreifen. Auch der Deutsche Tierschutzbund LV Bayern fordert in seiner aktuellen Pressemitteilung dringend den Erlass einer Katzenschutzverordnung. Hier ein Auszug:

„Der Freistaat Bayern erkennt inzwischen an, dass es in Bayern ein Katzenproblem gibt. Flyer des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz klären über die Notwendigkeit der Kastrationen auf. Im bayerischen Doppelhaushalt 2019/2020 wurden Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro speziell für Kastrationsaktionen frei lebender Tiere zur Verfügung gestellt, die von Tierschutzvereinen als Zuschüsse zu Kastrationsaktionen beantragt werden können.

„Aber diese Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus. Es hat sich leider gezeigt, dass es zu wenig ist, auf Freiwilligkeit zu setzen und auf Verantwortungsbewusstsein zu hoffen. Nur eine konsequente Kastrations‐, Kennzeichnungs‐ und Registrierungspflicht bietet Chancen, dem Katzenelend ein Ende zu setzen. Im Landkreis Pfaffenhofen ist zum 01.01.2020 die erste Katzenschutzverordnung Bayerns in Kraft getreten. Wir appellieren an alle Kreisverwaltungsbehörden und Kommunen des Freistaates, diesem Beispiel zu folgen
und Katzenschutzverordnungen zu erlassen. Wichtig ist es aber auch, diese dann mit Leben zu erfüllen undderen aktive Umsetzung zu gewährleisten“, fordert Ilona Wojahn, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes. Perspektivisch würde dies zudem auch zu einer spürbaren Entlastung der Tierheime führen und dürfte damit letztlich auch den Kommunen zugutekommen, in deren Zuständigkeitsbereich Fundtiere und die damit verbundenen Kosten fallen.“
Fotos: © Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V.