Alle Beiträge von Iris Finsterle

Fressnapf Kundenspendenaktion 2021, zugunsten des Tierheims

Wir bedanken uns sehr herzlich bei den Kunden der Fressnapf-Filiale Bad Reichenhall für ihre Teilnahme an der Spendenaktion 2021. Die Marktleiterin Frau Isabell Gress und ihr Team, haben diese Aktion wieder mit großem Engagement, zugunsten unserer Tiere, durchgeführt.

Ihr seid einfach KLASSE, Danke!!

Scheckübergabe in der Fressnapf-Filiale Bad Reichenhall

Der Scheck in Höhe von 1.382,19 Euro, wurde der 1. Vorsitzenden Frau Gabriele Schwaiger-Weiß von Frau Isabell Gress und den Franchisern Herr Jochen Seidler und Herr Hendrik Bull, überreicht.

Unsere Tiere senden ein fröhliches Meow, WauWau und lautstarkes Gezwitscher, als Dankeschön für die tolle Aktion.

Spende des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank München e.V.

Im Namen des Gewinnsparvereins der Sparda-Bank München e. V. überreichte Herr Michael Walch von der Sparda-Bank München der 1. Vorsitzenden des Tierschutzvereins Bad Reichenhall, Frau Gabriele Schwaiger-Weiß, eine Spende in Höhe von 1.000,00 Euro.

Damit unsere Schützlinge im Tierheim auch weiterhin gut „behütet“ sind, waren dringende Renovierungsmaßnahmen des Daches notwendig, in die wir diese Spende einfließen lassen konnten.

Wir bedanken uns sehr herzlich, für diese wirklich tolle Unterstützung.

Gesegnete Weihnachten

Liebe Tierfreunde,

wir wünschen Euch ein besinnliches und friedvolles Weihnachtsfest im Kreis Eurer Liebsten, seien sie Zwei-oder Vierbeinig, mit Federn, Schuppen oder Hufen.

In sehr alten Weihnachtsgeschichten findet man übrigens den Hinweis darauf, dass Tiere in der Weihnachtsnacht reden können – allerdings ist man sich nicht einig darüber ob man sie dann belauschen sollte, oder nicht.

Das Tierheim ist auch an den Feiertagen von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet und unsere Hunde und Katzen die ein Zuhause suchen, freuen sich darauf Besuch zu bekommen und Euch ihre Geschichten zu erzählen.

Genießt die Zeit und bitte bleibt gesund.

Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Bayerische Tierschützer appellieren: Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke

Pressemeldung 16.12.2021

In vielen Familien steht ein Tier auf dem Wunschzettel der Kinder. Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V. warnt jedoch davor, diesen Wunsch an Weihnachten zu erfüllen. Tiere sind Lebewesen, die man nicht einfach umtauschen oder zurückgeben kann, wenn das Geschenk nicht mehr gefällt oder Schmutz, Arbeit und zusätzliche Kosten verursacht, etwa für Futter und Tierarzt. Auch von gut gemeinten tierischen Überraschungsgeschenken sollte Abstand genommen werden. Die Entscheidung für ein Tier muss gut überlegt und vom künftigen Halter getroffen werden, denn man übernimmt Verantwortung für das ganze Leben des Tieres. „Der Weihnachtstrubel mit Besuchen und in Vorfreude aufgeregten Kindern ist keine günstige Zeit, einem Tier in Ruhe die Eingewöhnung im neuen Zuhause zu ermöglichen“ sagt Ilona Wojahn, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes. Es soll auch verhindert werden, dass unüberlegt und leichtfertig angeschaffte Tiere nach den Feiertagen in den Tierheimen landen. Bayerns Tierheime arbeiten schon lange am Limit und die Kapazitätsgrenzen sind überschritten, weil so viele Tiere abgegeben werden. Um zu verhindern, dass die tierischen Weihnachtsgeschenke nach den Feiertagen im Tierheim landen, verhängen viele Tierheime über Weihnachten und den Jahreswechsel einen Abgabestopp.

 Illegale Welpentransporte rollen – Tierleid zum Fest des Friedens In der großen Nachfrage nach Welpen wittern insbesondere die Welpenproduzenten in süd- und osteuropäischen Zuchtfabriken, Händler und Transporteure das große Geschäft. Es ist ein trauriges Geschäft, verbunden mit unendlichem Leid für die Elterntiere und die oft kranken, viel zu früh den Müttern entrissenen Welpen. In der Vorweihnachtszeit rollen die Transporte mit den tierischen Weihnachtsgeschenken wieder vermehrt durch ganz Europa. „Die Zahl der aufgegriffenen Transporte ist sicher nur die Spitze des Eisberges. Die Dunkelziffer dürfte immens sein“, so Wojahn. „Unser dringender Appell geht an potenzielle Interessenten, niemals Tiere aus dubiosen Quellen oder über das Internet zu beziehen. Fallen Sie nicht auf niedliche Fotos und süße Beschreibungen herein und machen Sie sich nicht mitschuldig an Tierleid!“

Erst kürzlich wurde ein Transport mit fünfzehn viel zu jungen Welpen nahe der tschechischen Grenze sichergestellt. Für sechs von ihnen war es eine Fahrt in den Tod, denn sie verstarben bereits während des Transports.

Quelle: Fotos und Text Deutscher Tierschutzbund

Nikolausgrüße

Wir wünschen Euch allen einen fleißigen und braven Nikolaus und eine ruhige und friedliche Adventszeit. Wir möchten uns auch ganz herzlich für die liebevollen Spenden bedanken, die bereits täglich bei uns eintreffen.

Das gesamte Tierheimteam sagt DANKE, im Namen all unserer Schützlinge.

Große Chance für den Tierschutz

Deutscher Tierschutzbund zum Koalitionsvertrag:

Der Deutsche Tierschutzbund begrüßt die im Koalitionsvertrag vereinbarten Tierschutzpläne der Ampel-Koalition ausdrücklich. Zwanzig Jahre nach der Einführung des Staatsziels Tierschutz scheint die zukünftige Bundesregierung aus SPD, Grünen und FDP die seit Jahren überfälligen Verbesserungen im Tierschutz nun angehen zu wollen. An welchen Stellschrauben im Tierschutz die neue Regierung dringend ansetzen muss, hatte der Deutsche Tierschutzbund in den letzten Wochen und Monaten im Rahmen seiner Bundestagswahlkampagne „Mein Schicksal – Deine Wahl“ klargestellt.

„Seit Einführung des Staatsziels Tierschutz im Jahr 2002 macht sich erstmals eine Bundesregierung auf den Weg, dieses hehre Ziel politisch mit Leben zu füllen. Der Koalitionsvertrag zeigt die Bereitschaft, unsere Forderungen umsetzen und dem Tierschutz einen politischen Stellenwert einzuräumen, den die Vorgängerregierung konsequent verweigert hat. Neue politische Wege im Tierschutz werden wir gern vertrauensvoll, aber konstruktiv-kritisch begleiten und unterstützen“, kommentiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. Aus Sicht des Verbandes müssen die gesteckten Ziele in den kommenden vier Jahren zügig angegangen werden. Der Schutz der Tiere müsse politisch klar über die Nutzung der Tiere gestellt werden – egal, ob in der Landwirtschaft, der Forschung oder der Heimtierhaltung. Obwohl das Staatsziel Tierschutz dies bereits seit zwanzig Jahren gebietet, scheiterte es bisher weitestgehend an der politischen Umsetzung.

Ambitionierte Tierschutzziele

Die Ampel-Koalition will laut Koalitionsvertrag die Nutztierhaltung artgerecht umbauen, bestehende gesetzliche Lücken schließen und Lebendtiertransporte in Drittstaaten stark beschränken. Letztere sollen nur noch erlaubt sein, wenn tierschutzgerechte Versorgungseinrichtungen auf der Route nachgewiesen sind. Für die geplante verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung auf Produkten sollen auch Transport und Schlachtung der Tiere entscheidend sein. Zur Reduktion von Tierversuchen will man eine Strategie vorlegen und die Alternativmethodenforschung stärken. Für Hunde sieht der Koalitionsvertrag eine Kennzeichnungs- und Registrierungspflicht vor. Der Onlinehandel mit Heimtieren soll eingeschränkt werden, indem eine Identitätsüberprüfung verpflichtend wird. Tierheime sollen durch eine Verbrauchsstiftung finanziell unterstützt und ein EU-weites Verbot der Pelztierzucht und -haltung vorangetrieben werden. Zudem will die Ampel-Koalition auf Bundesebene das Amt eines Tierschutzbeauftragten einführen sowie Teile des Tierschutzrechts ins Strafrecht überführen, sodass härtere Strafen bei Verstößen möglich sind.

Text und Fotos: Deutscher Tierschutzbund