Archiv der Kategorie: Wissenswert

Ab 27.04.20 Besuch nach Voranmeldung

Liebe Tierfreunde,

wir haben in den letzten Wochen sehr gut vermittelt. Aktuell sind nur noch unser Mischling Strolchi (Foto) sowie mehrere Kaninchen auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Wir haben KEINE Katzen mehr zu vermitteln, dafür aber mehrere hochträchtige Katzenmamis, bei denen es jeden Tag so weit sein kann. Die Katzenmütter und ihr Nachwuchs brauchen sehr viel Ruhe, deswegen möchten wir ab nächste Woche alle Interessenten für Strolchi oder unsere Kaninchen um telefonische Voranmeldung bitten.

Dasselbe gilt für alle, die gerne zum Gassigehen kommen möchten: Bitte rufen Sie am Vormittag an, ob noch ein Hund reserviert werden kann. Auf diese Weise möchten wir sicherstellen, dass niemand vergeblich kommt. Darüber hinaus gilt auch bei uns im Tierheim ab der kommenden Woche die behördlich vorgeschriebene Maskenpflicht. Bitte denken Sie also an eine Schutzmaske, wenn Sie uns – nach telefonischer Terminvereinbarung – besuchen möchten. Das Tierheim-Team und der Vorstand bedanken sich herzlich für Ihr Verständnis!

Gassigehservice der Malteser BGL

Seit Ende März bieten die Malteser einen neuen Dienst für Hundebesitzer an, die als Risikopatienten nicht das Haus verlassen wollen oder unter häuslicher Quarantäne stehen: Ehrenamtliche Hundebegleiter der Gruppe holen die Hunde ab, um mit ihnen Gassi zu gehen und den Tieren die nötige Bewegung zu ermöglichen. Die Hundebegleiter sind Ehrenamtliche aus dem Malteser Besuchsdienst mit Hund und andere ehrenamtliche Malteser mit Hundeerfahrung. Der Hund wird kontaktlos und unter Beachtung von Hygienevorschriften übergeben.

Das Angebot steht derzeit in folgenden Städten und Gemeinden zur Verfügung (alphabetisch): Ainring, Anger, Bad Reichenhall, Berchtesgaden, Freilassing, Laufen, Piding.

Wer den kostenlosen Hundeservice in Anspruch nehmen möchte, kann sich bei Ute Lorenzl melden unter Tel. 08651-762607-25, Mobil 0171-8633325 oder per Mail an ute.lorenzl@malteser.org.

Tierversorgung in der Region gesichert

Liebe Tierfreunde, macht euch keine Sorgen, sowohl die medizinische Versorgung als auch das leibliche Wohl eurer Tiere sind gesichert. Die Tierarztpraxen in der Region sind weiterhin geöffnet und haben ihre Abläufe an die Hygienevorschriften angepasst. Auch der Fressnapf-Markt und andere Tierfachgeschäfte bleiben normal geöffnet, damit alle Fellnasen versorgt sind. Und auch unser Tierheim ist weiterhin geöffnet.

Tier- und umweltfreundlicher Jahreswechsel gefordert

Gerne teilen wir hier eine aktuelle Pressemitteilung:

Silvester: Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern fordert tier- und umweltfreundlichen Jahreswechsel

Ohrenbetäubender Lärm, Qualm, Brandgeruch und Lichtblitze am Himmel – das Zünden von Feuerwerkskörpern ist leider nicht auf die Silvesternacht beschränkt.

Schon Tage vor dem Jahreswechsel beginnt für viele Tiere ein Albtraum. Mit Beginn des Verkaufs von Feuerwerksartikeln gehen in Tierheimen die ersten Vermisstenmeldungen aufgeschreckter und entlaufener Tiere ein. Verstörte Fundtiere werden gemeldet.

Blitze und Donner beim Zünden von Raketen und Böllern, Brandgeruch und Qualm können bei Tieren Panik und Angst auslösen. Für die empfindlichen Sinnesorgane der Tiere sind sie eine Tortur. Während Menschen Spaß haben und ausgelassen feiern, durchleiden nicht nur unsere Haustiere Höllenqualen.

Auch für Wildtiere und Vögel in Wäldern oder Parkanlagen, Zoobewohner und Tiere in Stallungen oder auf Weideplätzen sind Feuerwerke der Horror. Sie leiden ebenso unter dem plötzlichen, ungewohnten Lärm. Wildtiere suchen panisch das Weite, verbrauchen wertvolle Energiereserven, die sie zum Überleben im Winter brauchen und nicht selten kommt es zu Unfällen, wenn sie dabei Straßen überqueren. Für viele Vögel endet die Silvesternacht mit dem Tod.

Ilona Wojahn, Präsidentin des Landesverbandes Bayern, appelliert deshalb an alle Tierhalter, ihren Tieren einen ruhigen, stressfreien Jahresausklang zu gestalten. Ausgangssperre für Hund und Katze in der Silvesternacht, das Abdunkeln von Fenstern und eine gewohnte Geräuschkulisse im Haus zum Beispiel durch Musik, sorgen dafür dass das neue Jahr angenehm beginnt. Auch normalerweise frei laufende Hunde, sollten in diesen Tagen nur gesichert mit Leine Gassi gehen.

Damit das Silvesterspektakel keinen Tieren schadet, wird dringend gebeten, in und an Wäldern, Parks, in der Nähe von Tierheimen und überall, wo sich Tiere aufhalten, keine Feuerwerkskörper zu zünden. Auch aus Umweltgründen sind jegliche Reduzierung oder der generelle Verzicht auf die Silvesterknallerei sehr zu begrüßen. „Es ist toll, dass einige wenige Geschäfte bereits keine Raketen und Böller mehr verkaufen. Auch die Entscheidung mancher Städte und Gemeinden, als Alternative zum Feuerwerk Lasershows anzubieten und damit die Innenstädte frei von Böllern zu halten. Es bleibt zu wünschen, dass diese viele Nachahmer finden, damit das neue Jahr für Menschen und Tiere gut beginnt“, sagt Wojahn.