Archiv der Kategorie: Mithilfe erwünscht

Welttierschutztag am 4. Oktober

Corona sorgt für finanzielle Sorgen im Tierheim Bad Reichenhall

Für unsere Arbeit für die Tiere sind wir immer auf die Hilfe tierlieber Menschen angewiesen. Durch Corona haben wir dieses Jahr deutlich geringere Einnahmen erzielt und weniger Spenden erhalten. Deshalb machen wir uns Sorgen. Unsere Vermittlungsrate ist zwar weitgehend konstant geblieben. Uns fehlen vor allem die Einnahmen aus der großen Tombola, die wir jedes Jahr beim Stadtfest veranstaltet haben. Auch gab es weniger Pensionstiere, die normalweise ebenfalls Geld in die Kassen bringen. Wir müssen sehen, wie sich die finanzielle Situation in den kommenden Wochen und Monaten entwickelt und hoffen, dass viele Tierfreunde weiter bereit sind, den Tieren zu helfen.

Wer unsere Arbeit unterstützen möchte, kann auf folgendes Spendenkonto bei der Sparkasse BGL spenden oder auf den Spenden-Button klicken: 

IBAN: DE88 7105 0000 0000 0226 24
BIC: BYLADEM1BGL

 

Über den Welttierschutztag

Der Welttierschutztag geht zurück auf den Heiligen Franz von Assisi, den Schutzpatron der Tiere, der am 4. Oktober 1228 heilig gesprochen wurde. Jährlich nutzen Tierschützer den Tag, um auf das Leid der Tiere aufmerksam machen, welches durch den Menschen verursacht wird.

Husky-Welpen erstversorgt

Gestern wurden wir wieder einmal in den frühen Morgenstunden alarmiert, um beschlagnahmte Welpen von der Grenze abzuholen. Dieses Mal handelte es sich um drei Husky-Welpen, die ohne die notwendige Tollwutimpfung einreisen sollten. Sie waren noch zu jung, um diese Impfung zu bekommen – und damit natürlich auch noch zu klein, um schon ihre Mama verlassen zu müssen. Doch skrupellose Geschäftemacher schrecken davor leider nicht zurück.

Bitte kaufen Sie keine billig im Ausland „produzierten“ Rasse-Welpen. Sie unterstützen damit den illegalen Welpenhandel, der mit unsäglichem Tierleid verbunden ist.

Die drei kleinen Huskys wurden von uns erstversorgt und in einem Tierheim mit Quarantänestation untergebracht, wo sie ihre Quarantänezeit bestens betreut verbringen können.

28.09.20: Spendentag beim dm-drogerie markt

Am Montag, den 28. September 2020 spendet die Bad Reichenhaller dm-Filiale im Rahmen der Sozialinitiative HelferHerzen fünf Prozent des Tagesumsatzes für unser Tierheim.

Wie wir heute gesehen haben, ist in der Filiale bereits alles dekoriert für den großen Spendentag. Gerade in diesem Jahr freuen wir uns riesig über die Aktion. Durch COVID-19 hatten nämlich auch wir weniger Einnahmen – viele Pensionstiere kamen nicht, weil der Urlaub ihrer Besitzer storniert wurde, außerdem entfiel das Stadtfest mit unserer alljährlichen Tombola. Wir sagen dem dm-Team ganz herzlichen Dank im Namen unserer Tiere, dass sie uns als Spendenempfänger dieser tollen Aktion ausgewählt haben.

Liebe Tierfreunde aus der Region, bitte kauft am 28. September fleißig beim Bad Reichenhaller dm-Markt ein – dadurch unterstützt ihr uns und unsere Schützlinge!

Einbruchserie in Tierheimen reißt nicht ab

Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern setzt 1.000 Euro Belohnung zur Ergreifung der Täter aus

Leider reißt die seit Ende Juni begonnene Einbruchsserie in Tierheimen nicht ab. Mehr als 20 Tierheime in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern sind inzwischen betroffen.
Der oder die Täter sind vor allem auf der Suche nach Bargeld und das in den Nachtstunden. Da normalerweise in keinem Tierheim große Bargeldbestände aufbewahrt werden und inzwischen auch alle Tierheime zur Vorsicht gemahnt wurden, ist das erbeutete Diebesgut meist weniger von Bedeutung als die mit den Einbrüchen verbundenen Sachbeschädigungen durch zerstörte Fenster und Türen, herausgerissene Tresore und verwüstete Büros. Glücklicherweise kamen bisher keine Tiere zu Schaden. Dennoch führen die Einbrüche natürlich beim betroffenen Tierheimpersonal und in den Nachbartierheimen zu Ängsten, Unsicherheit und Entsetzen.
„Einbrüche und Diebstahl sind generell eine Schande. Wenn davon jedoch karitative Einrichtungen betroffen sind, die ohnehin einen permanenten Kampf um ihre Finanzierung führen müssen wie unsere Tierheime, ist das noch verabscheuungswürdiger. Den gewissenlosen Verbrechern muss endlich das Handwerk gelegt werden“, so Ilona Wojahn, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern. Viele Tierheime befürchten, als nächstes an der Reihe zu sein und ergreifen Maßnahmen zur Sicherung und Überwachung ihrer Gebäude und Anlagen, was mit zusätzlichen, oft erheblichen Kosten verbunden ist.
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern, setzt nunmehr für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus. Sachdienliche Hinweise und Beweismittel zur Aufklärung der Einbrüche nimmt jede Polizeidienststelle entgegen oder können auch dem Bayerischen Landesverband gemeldet werden, der die Weitergabe an die Polizei gewährleistet.

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern, vom 17.09.2020

Katzenjammer auch am Weltkatzentag

Heute, am 8. August, ist Weltkatzentag. Und es ist höchste Zeit, gegen all das Katzenleid durch die unkontrollierte Vermehrung von streunenden Katzen durchzugreifen. Auch der Deutsche Tierschutzbund LV Bayern fordert in seiner aktuellen Pressemitteilung dringend den Erlass einer Katzenschutzverordnung. Hier ein Auszug:

„Der Freistaat Bayern erkennt inzwischen an, dass es in Bayern ein Katzenproblem gibt. Flyer des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz klären über die Notwendigkeit der Kastrationen auf. Im bayerischen Doppelhaushalt 2019/2020 wurden Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro speziell für Kastrationsaktionen frei lebender Tiere zur Verfügung gestellt, die von Tierschutzvereinen als Zuschüsse zu Kastrationsaktionen beantragt werden können.

„Aber diese Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus. Es hat sich leider gezeigt, dass es zu wenig ist, auf Freiwilligkeit zu setzen und auf Verantwortungsbewusstsein zu hoffen. Nur eine konsequente Kastrations‐, Kennzeichnungs‐ und Registrierungspflicht bietet Chancen, dem Katzenelend ein Ende zu setzen. Im Landkreis Pfaffenhofen ist zum 01.01.2020 die erste Katzenschutzverordnung Bayerns in Kraft getreten. Wir appellieren an alle Kreisverwaltungsbehörden und Kommunen des Freistaates, diesem Beispiel zu folgen
und Katzenschutzverordnungen zu erlassen. Wichtig ist es aber auch, diese dann mit Leben zu erfüllen undderen aktive Umsetzung zu gewährleisten“, fordert Ilona Wojahn, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes. Perspektivisch würde dies zudem auch zu einer spürbaren Entlastung der Tierheime führen und dürfte damit letztlich auch den Kommunen zugutekommen, in deren Zuständigkeitsbereich Fundtiere und die damit verbundenen Kosten fallen.“
Fotos: © Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V.

Ab 27.04.20 Besuch nach Voranmeldung

Liebe Tierfreunde,

wir haben in den letzten Wochen sehr gut vermittelt. Aktuell sind nur noch unser Mischling Strolchi (Foto) sowie mehrere Kaninchen auf der Suche nach einem neuen Zuhause. Wir haben KEINE Katzen mehr zu vermitteln, dafür aber mehrere hochträchtige Katzenmamis, bei denen es jeden Tag so weit sein kann. Die Katzenmütter und ihr Nachwuchs brauchen sehr viel Ruhe, deswegen möchten wir ab nächste Woche alle Interessenten für Strolchi oder unsere Kaninchen um telefonische Voranmeldung bitten.

Dasselbe gilt für alle, die gerne zum Gassigehen kommen möchten: Bitte rufen Sie am Vormittag an, ob noch ein Hund reserviert werden kann. Auf diese Weise möchten wir sicherstellen, dass niemand vergeblich kommt. Darüber hinaus gilt auch bei uns im Tierheim ab der kommenden Woche die behördlich vorgeschriebene Maskenpflicht. Bitte denken Sie also an eine Schutzmaske, wenn Sie uns – nach telefonischer Terminvereinbarung – besuchen möchten. Das Tierheim-Team und der Vorstand bedanken sich herzlich für Ihr Verständnis!