Alle Beiträge von Angelika Pfaller

Kratzbäume gesucht

Liebe Tierfreunde, wir sind mal wieder dringend auf der Suche nach gut erhaltenen Kratzbäumen für unsere Katzenzimmer. Wäre toll, wenn ihr uns das eine oder andere Stück, das ihr nicht mehr braucht, als Spende direkt ins Tierheim bringen könntet. Herzlichen Dank im Namen unserer Samtpfoten!

Wieder 10 Tiere vermittelt

Glückskatze Prima (Titel) durfte letzte Woche glücklich in ihr neues Zuhause bei lieben Menschen ziehen – und außer ihr waren es im vergangenen Monat noch neun weitere Tiere, die wir auf unserer Homepage vorgestellt hatten.

Unsere Kaninchen Robbi und Rudi sind gemeinsam in eine neue Familie gezogen – und auch die Meerschweinchen Klara und Elliot quieken nun zusammen im neuen Zuhause.

Ebenfalls zu zweit sind auch die Katzen Sina und Moritz ausgezogen – zum Glück, denn sie haben ihr ganzes bisheriges Leben, also acht Jahre, schon zusammen verbracht. Unser „Oldie“ Caballero hat dagegen alleine ein tolles Platzerl gefunden.

Und … last, but definitely not least haben auch die Katzengeschwister Figaro und Maya jetzt ein Zuhause, wo sie gemeinsam toben können.

Wir wünschen allen Neuankömmlingen ein gutes Einleben in ihren neuen Familien und hoffen, dass wir in ein paar Wochen wieder weitere positive Nachrichten von unseren noch zu vermittelnden Tieren vermelden können.

Kindergruppe erlebt Zeitreise

Eine gewaltige Zeitspanne von 12.000 Jahren durchwanderten die Mitglieder der Kindergruppe „Adleraugen“, einem Zusammenschluss der Naturschutzjugend im Landesbund für Vogelschutz (LBV) und der Tierschutzjugend Bad Reichenhall, bei ihrem zurückliegenden Ausflug in das Inzeller Moor, den sie beim Gasthof Schwarzberg begannen.

Der Moor-Erlebnispfad beflügelte gleich zu Beginn die Phantasie der Kinder mit der Vorstellung von riesigen Gletschern, die die Chiemgauer Alpen in der Würmeiszeit bedeckten. Als das Eis langsam zurückging, blieb ein großer See im Inzeller Becken zurück, der langsam verlandete. Jetzt wuchsen unter anderem auch die Torfmoose, die es auch heute noch zu entdecken gibt. Das Erstaunliche an diesen Pflanzen ist, dass sie oben wachsen und unten durch den Sauerstoffmangel absterben und damit zum Wachstum des Torfes beitragen.

Zwischen den vielen interessanten Schautafeln, die anschaulich die Entwicklung des Moores über Jahrtausende erklären, konnten die Kinder am Wegesrand auch spannende Entdeckungen machen. Zu wichtigen Heilpflanzen wie beispielsweise dem Mädesüß erzählte ihnen die Gruppenleiterin Uschi Moser wenig bekannte Details wie die schmerzlindernde, entzündungshemmende Wirkung der enthaltenen Salicylsäure, die heutzutage chemisch hergestellt in Schmerzmitteln enthalten ist. Um für alle Fälle gewappnet zu sein, sammelte eines der Mädchen fleißig die Samen des Mädesüß, um auf dem Balkon eine kleine Pflanzung in Töpfen zu versuchen.

Der Weg durch die friedliche, ungewohnte Vegetation der Moor- und Heidelandschaft beeindruckte die „Adleraugen“ sehr. So auch die Tatsache, dass alles, was dort versinkt – von den Pollen bis zur Leiche – durch das sauerstoff- und nährstoffarme Moor sehr lange fast unverändert erhalten bleiben kann.

Helle Freude löste die Entdeckung von kleinen Fischchen in der roten Traun aus. Die Idee zu angeln wurde verworfen, löste aber bei manchem langsam Hungergefühle aus. Das Deicheldepot mit seinen schattigen Sitzgelegenheiten kam gerade recht für einen Brotzeitstopp. Nebenbei zeigten die Reichenhaller Kinder hier ein erstaunliches Basiswissen über die Soleleitung, ihren Verlauf und ihre Aufgaben.

Den Weg abkürzend ging es am Moor-Bankerl vorbei und an den Moor- und Hängebirken, mit deren Ästen heute noch zu Fronleichnam in Inzell die Straßen gekehrt werden. Eine kleine sonnenhungrige Blindschleiche entging den hellwachen „Adleraugen“ nicht. Nicht glitschig, sondern glatt und angenehm anzufassen, hinterließ sie bei den Kindern ein positives Gefühl.

Als vorletzte Station erwartete die Kinder ein Moorbodenexperiment. Es zeigt eindrucksvoll wie schwammartig  das Moor mit seinen Torfmoosen Wasser im Gegensatz zum „normalen“ Boden aufnehmen kann.

Zum Abschluß der Wanderung fertigten die Kinder mit viel Wasser, schlammigem Moorboden und verschiedenen Naturmaterialien noch kleine Kunstwerke, die diese vielseitige, spannende und lehrreiche Tour abrundete.

11+ im neuen Zuhause

In den letzten 6 Wochen haben wir 8 Katzen und 3 Kaninchen, die wir auf unserer Homepage vorgestellt hatten, in ein neues Zuhause vermitteln können. Die Kaninchen Runny, Petit (Titel) und Ronja sind nicht nur gemeinsam, sondern sogar insgesamt zu SIEBT ausgezogen – zu absoluten Kaninchenfans, die nichts dagegen hatten, auch einige kranke Tiere zu übernehmen, die den Weg auf unsere Homepage noch gar nicht geschafft hatten.

Bei den Katzen haben Zottel (die jetzt Sheela heißt) und ihre Kinder Milli, Vanilli und Sandy ein neues Heim gefunden.

Louisa und Purzel sind gemeinsam ausgezogen.

Und Max, Pepín und Sebastian haben jeweils alleine ihr Platzerl gefunden.

Wir wünschen allen unseren Tieren und ihren neuen Besitzern ein langes, gesundes und glückliches Leben zusammen!