Alle Beiträge von Angelika Pfaller

Einbruchserie in Tierheimen reißt nicht ab

Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern setzt 1.000 Euro Belohnung zur Ergreifung der Täter aus

Leider reißt die seit Ende Juni begonnene Einbruchsserie in Tierheimen nicht ab. Mehr als 20 Tierheime in Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Bayern sind inzwischen betroffen.
Der oder die Täter sind vor allem auf der Suche nach Bargeld und das in den Nachtstunden. Da normalerweise in keinem Tierheim große Bargeldbestände aufbewahrt werden und inzwischen auch alle Tierheime zur Vorsicht gemahnt wurden, ist das erbeutete Diebesgut meist weniger von Bedeutung als die mit den Einbrüchen verbundenen Sachbeschädigungen durch zerstörte Fenster und Türen, herausgerissene Tresore und verwüstete Büros. Glücklicherweise kamen bisher keine Tiere zu Schaden. Dennoch führen die Einbrüche natürlich beim betroffenen Tierheimpersonal und in den Nachbartierheimen zu Ängsten, Unsicherheit und Entsetzen.
„Einbrüche und Diebstahl sind generell eine Schande. Wenn davon jedoch karitative Einrichtungen betroffen sind, die ohnehin einen permanenten Kampf um ihre Finanzierung führen müssen wie unsere Tierheime, ist das noch verabscheuungswürdiger. Den gewissenlosen Verbrechern muss endlich das Handwerk gelegt werden“, so Ilona Wojahn, Präsidentin des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern. Viele Tierheime befürchten, als nächstes an der Reihe zu sein und ergreifen Maßnahmen zur Sicherung und Überwachung ihrer Gebäude und Anlagen, was mit zusätzlichen, oft erheblichen Kosten verbunden ist.
Der Deutsche Tierschutzbund, Landesverband Bayern, setzt nunmehr für sachdienliche Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung der Täter führen, eine Belohnung in Höhe von 1.000 Euro aus. Sachdienliche Hinweise und Beweismittel zur Aufklärung der Einbrüche nimmt jede Polizeidienststelle entgegen oder können auch dem Bayerischen Landesverband gemeldet werden, der die Weitergabe an die Polizei gewährleistet.

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern, vom 17.09.2020

Viele Tiere glücklich vermittelt

Liebe Tierfreunde,

in den vergangenen Monaten durften wieder viele unserer Tierheim-Tiere in ein tolles neues Zuhause ziehen.

Die Kaninchengeschwister Mausi und Sammy (Titel) konnten gemeinsam vermittelt werden, ebenso wie die Kumpels Finni und Wuschel. Meerschweinchen Heidi (hellbraun) durfte zu einem lieben Artgenossen ziehen; ihre Freundinnen Schoko (mit auf dem Foto) und deren Mama Priscilla sind dagegen noch auf der Suche …

Auch unsere Hundedamen Niccy und Bela haben – getrennt voneinander – eine neue Familie gefunden.

Außerdem haben in den vergangenen Wochen viele unserer dieses Jahr wirklich SEHR zahlreichen Katzenkinder tolle Familien gefunden – aber längst sind noch nicht alle vermittelt. Ganz besonders freut uns jedoch, dass wir auch schon drei unserer liebevollen Katzenmamis in sehr gute Hände abgegeben konnten: die schmusige Gris, die unglaublich süße Zuckerl und die schüchterne Pünktchen.

Und schließlich gab es auch ein Happy End für Freya und Lilly. Beide haben einen tollen Einzelplatz gefunden und werden nun wie Prinzessinnen im neuen Heim verwöhnt – ganz wie es ihnen gebührt! Wir wünschen ihnen und allen anderen unseren glücklich vermittelten Tieren und ihrern neuen Besitzern alles Gute und viele frohe und gesunde Jahre zusammen!

Katzenjammer auch am Weltkatzentag

Heute, am 8. August, ist Weltkatzentag. Und es ist höchste Zeit, gegen all das Katzenleid durch die unkontrollierte Vermehrung von streunenden Katzen durchzugreifen. Auch der Deutsche Tierschutzbund LV Bayern fordert in seiner aktuellen Pressemitteilung dringend den Erlass einer Katzenschutzverordnung. Hier ein Auszug:

„Der Freistaat Bayern erkennt inzwischen an, dass es in Bayern ein Katzenproblem gibt. Flyer des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz klären über die Notwendigkeit der Kastrationen auf. Im bayerischen Doppelhaushalt 2019/2020 wurden Fördermittel in Höhe von 200.000 Euro speziell für Kastrationsaktionen frei lebender Tiere zur Verfügung gestellt, die von Tierschutzvereinen als Zuschüsse zu Kastrationsaktionen beantragt werden können.

„Aber diese Maßnahmen reichen bei weitem nicht aus. Es hat sich leider gezeigt, dass es zu wenig ist, auf Freiwilligkeit zu setzen und auf Verantwortungsbewusstsein zu hoffen. Nur eine konsequente Kastrations‐, Kennzeichnungs‐ und Registrierungspflicht bietet Chancen, dem Katzenelend ein Ende zu setzen. Im Landkreis Pfaffenhofen ist zum 01.01.2020 die erste Katzenschutzverordnung Bayerns in Kraft getreten. Wir appellieren an alle Kreisverwaltungsbehörden und Kommunen des Freistaates, diesem Beispiel zu folgen
und Katzenschutzverordnungen zu erlassen. Wichtig ist es aber auch, diese dann mit Leben zu erfüllen undderen aktive Umsetzung zu gewährleisten“, fordert Ilona Wojahn, Präsidentin des Bayerischen Landesverbandes. Perspektivisch würde dies zudem auch zu einer spürbaren Entlastung der Tierheime führen und dürfte damit letztlich auch den Kommunen zugutekommen, in deren Zuständigkeitsbereich Fundtiere und die damit verbundenen Kosten fallen.“
Fotos: © Deutscher Tierschutzbund, Landesverband Bayern e.V.

Sparkasse spendet Trennwand

Seit Langen wollten wir in unserem Hundebereich eine weitere Trennwand anbringen, um so mehr Platz für eine weitere Hundebox zu schaffen und damit die Unterbringungskapazitäten zu erhöhen. Mithilfe einer Spende der Sparkasse Berchtesgadener Land von 2000 Euro konnten wir dieses Vorhaben nun umsetzen.

Bei einer Ortsbesichtigung überzeugten sich Vorstand Helmut Grundner (rechts im Foto) und Kundenberater Alexander Hutzler von der Sparkasse, dass die Zuwendung richtig angelegt wurde. Dabei übergaben sie auch den symbolischen Scheck an unsere 1. Vorsitzende und Tierheimleiterin Gabi Schwaiger-Weiß.

Jahresbroschüre 2020 erschienen

Ab sofort ist die neue Ausgabe unserer Broschüre wieder in vielen Supermärkten, Tierbedarfs-Geschäften, Tierarztpraxen und natürlich auch bei uns im Tierheim erhältlich.

Wir danken allen Inserenten, die auch dieses Jahr wieder den Druck unserer Broschüre möglich gemacht haben, und wünschen allseits viel Spaß bei der Lektüre – mit einem Klick auf das Titelbild oben ist das auch online möglich.

Aktion Bauernhofkatzen

Die Tierschutzvereine der Landkreise Traunstein und Berchtesgadener Land möchten in einer gemeinsamen Aktion die Zustände auf manchen Bauernhöfen veröffentlichen, die zwar vielen bekannt sind, aber nicht unterbunden werden oder nicht unterbunden werden können.

Auf Grund der massiven Zunahme von Fundkatzen, die aus Bauernhöfen stammen, haben wir die Kommunen und die Landkreise aufgefordert, eine schon längst überfällige kommunale Tierschutzverordnung (Kastrations-, Kennzeichnungs-, und Registrierungspflicht für Freigängerkatzen) auszusprechen. Hier unser Schreiben, das auch an die Presse ging: