Alle Beiträge von Angelika Pfaller

Welpenmädchen beschlagnahmt

Am Grenzübergang Walserberg wurde heute Nachmittag von der Bundespolizei dieses erst 6-8 Wochen alte Welpenmädchen aus einem Fahrzeug beschlagnahmt. Es handelt sich um eine Amerikanische Bulldogge – eine Hunderasse, für die in Bayern ein Halteverbot besteht. Der Fahrer gab an, sie auf einem (vermutlich illegalen) Tiermarkt in Wien gekauft zu haben. Die von uns veranlasste tierärztliche Untersuchung ergab, dass die kleine Hündin bereits kastriert wurde. Aus ihren Papieren geht außerdem hervor, dass sie schon eine Tollwutimpfung erhalten haben soll.

Das Welpenmädchen leidet unter Parasitenbefall und evtl. weiteren Erkrankungen, für die die Testergebnisse noch ausstehen. Medizinisch kann ihr sicherlich geholfen werden, doch das psychische Leid durch die mehrwöchige Quarantäne, die ihr nun bevorsteht, und die viel zu frühe Trennung von der Mutter ist unermesslich.

Anzeigenwerbung in unserer Broschüre

Liebe tierlieben Gewerbetreibenden und Unternehmer(innen) aus der Region, vor Kurzem haben wir mit der Anzeigenakquise für die nächste Ausgabe unserer Jahresbroschüre begonnen. Mit der Schaltung einer Anzeige unterstützen Sie uns sehr! In den vergangenen Jahren konnten wir dank der Inserate nicht nur die Herstellkosten der Broschüre finanzieren, sondern auch zusätzliche Einnahmen für unsere Tierschutzarbeit erzielen. Wir hoffen, dass wir auch dieses Jahr wieder auf Ihre Unterstützung zählen können. Anzeigen sind bereits ab 1/8 Seite möglich. Wenn Sie unsere Jahresbroschüre bislang nicht kennen, werfen Sie doch einen Blick in die Online-Version der Vorjahresausgabe.

Für nähere Informationen nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf. Im Voraus bedanken sich herzlich der Vorstand und das Team des Tierheims Bad Reichenhall.

Gesucht: die witzigsten Eigenheiten „unserer“ Tiere

Heute starten wir einen kleinen Aufruf an alle, die Tiere von uns adoptiert haben.
Für unsere JAHRESBROSCHÜRE 2019 sind wir auf der Suche nach witzigen Eigenheiten eurer Tiere. Was macht er oder sie denn so ganz TYPISCHES?
Unsere Tierheimkatze Mimi hält seit einigen Wochen bevorzugt Hof in ihrem Stoffhäuschen, das mitten auf dem Bürotisch steht (stehen muss!) … typisch Mimi!
Was machen eure Tiere denn so, das euch zum Schmunzeln bringt? Bitte antwortet uns per E-Mail und schickt uns auch ein „Beweisfoto“ mit. Wenn ihr das tut, stimmt ihr der Veröffentlichung in unserer Jahresbroschüre zu.

Wir freuen uns sehr auf viele Zusendungen, und wissen schon jetzt, dass uns die Auswahl für die Veröffentlichung bestimmt nicht leicht fallen wird.

Wieder ein Dutzend im neuen Dahoam

Seit dem Jahresanfang haben wir wieder 12 Tiere, die wir auf unserer Homepage vorgestellt hatten, in ein neues Zuhause vermitteln können:

Ganz besonders hat uns gefreut, dass die Zwergkaninchen Molly, Xaver, Max und Sally (Titelbild), die gemeinsam bei uns abgegeben wurden, auch zu viert ein neues Platzerl gefunden haben – für die Kaninchen war es wirklich der Jackpot mit Zusatzzahl!

Acht unserer Katzenkinder durften jeweils zu zweit ausziehen – damit ist es momentan in unserem Katzenbereich ziemlich leer geworden:

Wir wünschen allen unseren frisch vermittelten Tieren und ihren neuen Besitzern eine lange, gesunde und glückliche Zeit zusammen. Alles Gute!

Gegen Artensterben – jetzt unterschreiben

Macht mit beim Volksbegehren Artenvielfalt! Vom 31. Januar bis 13. Februar 2019 können sich alle bayerischen Bürgerinnen und Bürger mit einer Unterschrift in ihrem Rathaus für den Erhalt der Artenvielfalt einsetzen. Nähere Informationen unter https://volksbegehren-artenvielfalt.de

Die LBV-Kreisgruppe Berchtesgadener Land bietet am Dienstag, den 29.01.19 im Gasthof Bürgerbräu in Bad Reichenhall eine Info-Veranstaltung zum Thema an.

Haustiere vor Kälte schützen – Tipps für die kalte Jahreszeit

Pressemitteilung des Deutschen Tierschutzbundes, Landesverband Bayern, vom 11.01.2019

Die Schneemassen und die Kälte in den letzten Tagen macht auch unseren Haustieren zu schaffen. Viele Tierbesitzer fragen sich wie sie ihre tierischen Lieblinge vor Kälte und Frost schützen können. Die meisten Tiere vertragen Kälte aber besser, als die Besitzer denken. Dennoch können Vorkehrungen getroffen werden, damit die Tiere gut durch den Winter kommen. Hier sind unsere Tipps für die kalte Jahreszeit:

Hunde

Ihr dickes Winterfell schützt Hunde in der Regel ausreichend vor Kälte.

Bei gesunden Hunden reicht das Fell in der Regel als natürlicher Wärmeschutz aus. Nur bei einem kranken Tier oder einem Hund mit sehr kurzem Fell kann ein artgerechter Mantel oder Pullover sinnvoll sein. Die passende Größe ist hier wichtig und das Tier sollte nicht in seiner Bewegung eingeschränkt werden. Winterschuhe oder -socken sind nicht geeignet, da die Pfoten sensible Tastorgane sind und die Bewegung der Tiere eingeschränkt wird. Nur wenn es tierärztlich angeordnet ist, sollten Hunde Schuhe oder Socken tragen. Wenn Salz gestreut wurde und die Tiere dem nicht ausweichen können, schützt vor dem Gassi gehen das sanfte Einreiben mit einer kleinen Menge Melkfett oder Vaseline die empfindlichen Pfoten. Denn wenn Salz (in Verbindung mit Wasser) in die Poren der Pfoten dringt, ist das sehr schmerzhaft und viele Hunde weigern sich sogar, weiterzulaufen. Nach dem Spaziergang das Salz mit warmem Wasser abspülen.

Hunde toben und bewegen sich gern im Winter, oft lieber als im heißen Sommer. Bei kalten Temperaturen sind aber mehrere kürzere Gassi-Runden eher zu empfehlen als ein langer Spaziergang. Für viele Hunde ist Schnee auch eine „kulinarische“ Verlockung. Hier sollten Halter aufpassen, denn die Kälte und die möglicherweise im Schnee enthaltenen Erreger und Schadstoffe – beispielsweise im Streusalz – können zu Erbrechen, Durchfällen bis hin zu Magen- und Darmentzündungen führen.

Katzen

Viele Katzen mit Zugang ins Freie bleiben gerne im warmen Haus, wenn es draußen kalt ist. Sie sollten daher idealerweise jederzeit selbständig wieder zurück ins Haus gelangen können und auch draußen einen warmen und geschützten Rückzugsort haben. Nachdem die Katzen draußen waren, empfehlen wir, die Pfoten zu untersuchen und von Streusalz zu befreien. Über Nacht sollten Katzen, wenn möglich, im Haus bleiben.

Um Durchfall und Erbrechen zu vermeiden, sollten Katzen nicht zu viel Schnee fressen. Wenn nasse Katzen es mögen, können sie mit einem Handtuch trocken gerieben werden. Viele Tiere lecken sich aber auch selbst trocken. Anders als bei Hunden sollten Katzen daher auch nicht die Pfoten mit Pflegefett eingerieben werden. Sie würden es sofort wieder ablecken.

Hat eine Katze einen Lieblingsplatz im Haus gefunden, muss dieser vor Zugluft geschützt sein. Viele Katzen reagieren darauf empfindlich und holen sich einen Schnupfen. Halter erkennen eine frierende Katze daran, dass sie versucht eng zusammengerollt ihre Körperwärme zu halten.

Kleine Heimtiere

Tiere reagieren generell empfindlich auf Zugluft. Haltungseinrichtungen sollten daher keiner Zugluft ausgesetzt sein. Das gilt für Meerschweinchen genauso wie für Ratten, Wellensittiche und Co. Schutz vor Zugluft geben bei Vögeln zum Beispiel dreiseitig geschlossene Haltungseinrichtungen, bei Kleintieren Rückzugsmöglichkeiten, eine gute Strukturierung und Position des Geheges – nicht direkt vor dem Fenster und nicht im Luftzug zwischen zwei Türen.

Kaninchen und Meerschweinchen

Kaninchen können auch im Winter draußen gehalten werden, wenn ihnen ein gut isoliertes Schlafhäuschen zur Verfügung steht.

Kaninchen und Meerschweinchen können ganzjährig draußen gehalten werden, wenn sie frühzeitig über das ganze Jahr hinweg an Außentemperaturen gewöhnt sind. Um die Tiere vor Kälte zu schützen, sollte in ihrem Gehege ein gut isoliertes Schlafhaus stehen, welches mit Stroh oder Heu gepolstert und immer trocken gehalten werden sollte. Halter sollten darauf achten, vereistes Wasser in den Futterstellen regelmäßig zu ersetzen, viel Vitamin-C-reiches Grünzeug anzubieten und die Tiere zur Bewegung zu animieren. Kranke Tiere dürfen den Winter nicht draußen verbringen, ältere und dünne Tiere müssen beobachtet und gegebenenfalls nach drinnen gebracht werden.

Nager

Nager, die in der Wohnung gehalten werden, leiden unter der Heizungsluft. Damit ihre Schleimhäute nicht austrocknen, helfen Luftbefeuchter, kleine Wasserschälchen oder Grünpflanzen im Raum. Beim Lüften der Räume sollten Halter darauf achten, dass die Tiere keine Zugluft abbekommen.

Vögel

Kanarienvögel und Wellensittiche können ganzjährig in der Außenvoliere bleiben. Wichtig ist, dass den Tieren ein angebautes Schutzhaus zur Verfügung steht und die Volieren frostfrei gehalten werden – beispielsweise durch wärmegedämmte Wände und eine Heizanlage.

Fische

Goldfische können draußen überwintern, wenn der Teich mindestens 80 Zentimeter tief ist. Vor Wintereinbruch sollte dieser gründlich gereinigt sowie von Laub und abgestorbenen Pflanzen befreit werden. Wasserpflanzen und Schilf sollten stehenbleiben, da sie wichtig für den Gasaustausch sind. Auch die ausreichende Sauerstoffzufuhr muss gewährleistet sein, daher darf der Teich nie ganz zufrieren. Hierfür kann ein Bündel Stroh in den Teich gestellt werden.